MUSISCH-AKTIVE MONTESSORI-KINDERKRIPPE ELLBACH

"Hilf mir, es selbst zu tun"

Diese Bitte eines Kindes an Maria Montessori wurde zum Schlagwort der Montessori Pädagogik.
Doch was heißt das für uns?

Jedes Kind ist einzigartig. Es kann kein einheitliches Programm für alle geben sondern ein auf die jeweiligen Kinder abgestimmtes Angebot, aus dem sie auswählen können.

Der Kinderkrippenraum ist zwei Räume unterteilt. Im einen Teil ist Bewegung, Motorik, Balancearbeit gefragt, im anderen Teil stehen die Montessori-Materialien den Kindern zur Verfügung. Diese Raumteilung ist entstanden, nachdem wir beobachten konnten, dass jüngere oft die intensive Auseinandersetzung anderer Kinder mit dem Material störten. Jetzt kann sich jedes Kind nach seinem Interesse fordern, ohne die andern dabei in ihrer Ausübung der Arbeit zu stören. 

Die Kinder wählen ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend aus, was, mit wem und wie lange sie arbeiten wollen. Sie bestimmen den Spielrhythmus und die Dauer des Spiels / der Arbeit selbst und entscheiden darüber, ob sie alleine oder gemeinsam mit anderen arbeiten wollen. Es ist die Aufgabe der Pädagogen den Kindern unterstützend zu helfen. Es gilt, die richtige Entscheidung zwischen Abwarten, Zulassen und Eingreifen zu treffen.

Öffnungszeiten

Täglich Montag - Freitag: 7.30 - 16.30 Uhr
Sie haben die Möglichkeit eine Betreuungszeit von 2 - 5 Tagen pro Woche in Anspruch zu nehmen. Die Betreuungstage sind fest zu buchen. Ein wochen- bzw. monatliches Wechseln der Tage ist auf Grund von Organisationsproblemen bei einer eingruppigen Krippe nicht durchführbar.

Schließtage

- zwischen Weihnachten und Hl. Drei-Könige
- 2 Wochen Pfingstferien
- die letzte Augustwoche

Unter Umständen (je nach Entwicklungsstand des Kindes) besteht aber die Möglichkeit, dass ihr Kind in den Ferien am eigenen Montessori-Kinderhaus-Ferienprogramm teilnehmen kann

Kontakt

Schulstrasse 10, 83646 Ellbach

   kinderhaus@montessori-toelz.de

 

Anmeldeformular  |  Anfahrt

Umfrageergebnisse Qualitätssicherung 2018

 In Bad Tölz ist eine Spiel-/Krabbelgruppe
eingerichtet [hier mehr erfahren]

Besuchen Sie uns

Sollten Sie uns in der Kinderkrippe besuchen wollen, können Sie gerne mit 

Frau Maria Vrabitsch

montessori-ellbach@t-online.de

einen Hospitationstermin vereinbaren unter o.a. eMail 
oder Tel.: 08041 / 77868.
Kleiner Tipp: 
Vergessen Sie Ihre Hausschuhe nicht.

 

 

Vorbereitete Umgebung

Den Kindern wird ein Lebensraum geschaffen, der mit besonderem Mobiliar und Material ausgestattet ist, das ihren Erfordernissen entspricht und Aufforderungscharakter besitzt, so dass sie Freude an der Entdeckung und am Erwerb von Fähigkeiten haben. 

Alle Arten von Materialien, die Maria Montessori schuf, regen die Kinder zur Selbsttätigkeit an, lehren Ordnungsprinzipien erkennen und beinhalten die Fehlerkontrolle. Mit dem speziell entwickelten Sinnesmaterial wird die Aufmerksamkeit jeweils auf die Ausbildung bestimmter Sinnesfunktionen gelenkt, denn "was nicht in den Sinnen war, kommt nicht in den Verstand"(Aristoteles). Ist das Arbeitsmaterial der sensiblen Periode, d.h. der jeweiligen Entwicklungsphase des Kindes, angepasst, dann hat es für das Kind effektiven Nutzen, also vollen Lernerfolg.

Musikförderung

Die ganzheitliche Musikförderung in den ersten Lebensjahren spielt in unserem Konzept eine entscheidende Rolle. Zahlreiche positive Wirkungen einer musischen Stimulation von frühen Kindheitsjahren sind bekannt.
Unsere Musikpädagogin, Angelika aus dem Tölzer Haus,kommt in Ellbach in der Krippe und im Kindergarten vorbei und macht mit den Kindern ganz speziell ein musikalisches Angebot an einem Wochentag. Dieses Zusatzangebot ist im Krippenbuchungspreis für Ganztagesbucher enthalten

Wir als Montessori Einrichtung sind bemüht, dass ihr Kind möglichst früh damit beginnt Lebenskompetenz für sein eigenes Leben zu erlangen. Um Kompetenzen zu erlangen gehört erst einmal dazu, dass man die Erlaubnis zum Erproben, Erforschen hat. Diese Übungsphase geht oftmals mit fleckiger und manchmal auch nasser Kleidung einher. Ganz klar, vermitteln wir auch eine gewisse Ehrfurcht gegenüber dem Material bzw. den Nahrungsmitteln.

Also: Wir mantschen und beschmieren uns nicht absichtlich mit Farbe, Ton und Essen - NEIN.

Aber wir erlauben, dass die Kinder beim Einüben sich bekleckern oder vor Begeisterung vergessen, dass sie einen Pinsel mit Farbe in ihren Händen halten. 

Im AuÖenbereich dürfen Montessori Kinder matschen, gießen, formen, kneten, lachen toben und dreckig werden. Bewährt haben sich wasserfeste Matschsachen, auch über Schneehosen. Bei warmen Wetter eine alte Hose, die jeden Tag aufs Neue angezogen wird, wenn wir in den Garten gehen bzw. krabbeln