BIOLOGIE

Dezember '17: Vom Samen zur Nahrung

Wir haben Getreidekörner (Dinkel) kennengelernt, mit der Lupe betrachtet, befühlt, probiert und zu Mehl gemahlen. Die Kinder der Delfingruppe im KiGa konnten eine Woche an einem Aktionstisch selber Mehl mahlen. Dann haben wir Brot gebacken und mit unserer selbst gepflanzten Kresse und Butter zur Brotzeit gegessen. Das Wachstum der Kresse zu beobachten war auch sehr spannend : Am ersten Tag sind die Samen aufgeplatzt, am dritten Tag waren die kleinen Sprossen sichtbar und - schwupp- nach dem Wochenende war der komplette Kresse-Rasen hochgewachsen. Die Kinder konnten dann zur Brotzeit selber ernten und ihr Butterbrot verfeinern.

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Okt '17: Mikroskopieren

Mikroskopieren für Fortgeschrittene: Pflanzen, die Fotosynthese machen, brauchen Öffnungen, über die sie atmen können. Unter dem Mikroskop kann man sie ganz gut sehen ... (Bild 1) In der 1000-fachen Vergrößerung sieht man sogar die Chloroplasten, also die Teile der Zelle, in der die Fotosynthese stattfindet (Bild 2). Und wenn man sich das eigene Blut anschaut, sieht man sogar die einzelnen roten Blutkörperchen (Bild 3)

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Juni '17: Luggi's Erlebnisstall

Ein Ausflug in Luggi's Erlebnisstall, den einige Hasen- und Häschenkinder und auch einige Drachenkids erleben durften. Unter anderem wurde erforscht: Wie leben Bienen? Wie schützen wir sie? Wie wichtig sind sie für uns und vieles mehr.

 

 

Mai '17: Hamsterorientierung

Wie orientiert sich sich unser dsungarischer Hamster "Karl der Große"? Die Forschergruppen (immer 3-5 Kinder) haben eine große Kiste und die Aufgabe dort ein Labyrinth zu bauen, in dem es genau einen richtigen Weg gibt. Die Kiste muss oben offen sein, damit wir den Hamster auf seinem Weg beobachten können. Nun geht es darum, ob Karl der Große den Ausweg schafft, ob er ihn schneller schafft, wenn der Weg mit Pfeilen und Wegweisern markiert ist, Teile von getrockneten Mehlwürmern ihm den richtigen Weg weisen... Wir wollen klären, wie sich eigentlich so ein Hamster unter der Erde orientiert???? Hilft ihm seine Nase???? Oder kann er die Pfeile lesen???

 

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Isar-Workshop

Am Freitag, 10.6.16, trafen wir uns mit Frau Lichtenauer vom Landesbund für Naturschutz der Isar in Obergries und es begann ein spannender Tag mit viel Informationen und zahlreichen Experimenten. Wir bestimmten PH-Werte und untersuchten Larven von Eintagsfliegen, Spinnen, Egel und wir haben sogar einen jungen Fisch gefunden. Den ausführlichen Bericht gibt's hier.

 

 

 

BÄRLAUCHSAMMLER 2016

Im April schwärmten wir mit einer Gruppe von freiwilligen Bärlauchsammlern aus und pflückten fleißig und eifrig die wundervoll duftenden grünen Blätter. Logisch haben wir im Vorfeld den Unterschied zwischen Maiglöckchen- und Bärlauchblättern geklärt, uns genauestens die Unterschiede der Pflanzen betrachtet und halten diese auch für uns fest. Wichtigste Merkmale sind, dass beim Bärlauch nur ein Blatt pro Stiel wächst und beim Maiglöckchen 2 Blätter pro Stiel und wenn man noch ganz junge Blätter sammelt, dann sieht man am Stiel den 2. Blattansatz - also keine Blätter mit Pickel sammeln! Die Blattunterseite bei Bärlauch ist matt, die vom Maiglöckchen glänzend. Bärlauchblätter fühlen sich "weich" an und hängen, Maiglöckchenblätter sind hart und stehen. Spätestens wenn die Pflanzen blühen ist der Unterschied sofort zu erkennen, denn Maiglöckchen haben Blüten in Glockenform, die alle auf eine Seite zeigen und Bärlauch hingegen bildet eine flache Scheindolde. Nun sind wir uns sicher, dass wir nur Bärlauch haben, weil jetzt in der Schülerküche jedes Blatt nochmals von zwei Erwachsenen geprüft und für gut befunden wurde. Dann ging's ans Kochen, Schnippeln, Fädeln, Backen: Bärlauchknödl, Bärlauchgnocchis, Pesto, Bärlauchwürzsalz, Bärlauchbutter, Bärlauchbrot. Und das alles wurde dann am 15.4. in der Schule verlkauft.

  

  

WAS BRAUCHEN PFLANZEN ZUM LEBEN

Die Mittelstufenschüler stellten sich die Frage, was Pflanzen zum Leben brauchen.

Wieviel Wasser benötigen Pflanzen, um frisch zu bleiben? 

 

 

Benötigen Samen Licht zum Keimen? Eindeutig nein, denn sonst würde unter der Erde nichts heranwachsen.

 

In einem Becher haben wir eingeweichte Mungobohnen für eine Woche stehen lassen. Nach einer Woche war ein Wurzelknäuel entstanden.

 

Eng aneinander geschmiegt wachsen die Samen besser als einzeln verteilt auf einem Teller.

 

 

Und warum wachsen auf kalten Berggipfeln keine Pflanzen? Den Samen ist es einfach zu kalt.

 

Was bringt Samen zum Keimen?
Wasser und Luft natürlich.